Kein Hype, sondern begrĂŒndeter, stabiler Trend- “Augmented Reality” und “Mixed Reality” begegnen uns immer öfter und in den verschiedensten Formen. Hmm… “Augmented Reality”? Wassn das?
Nun, simpel ausgedrĂŒckt handelt es sich um eine Erweiterung oder ErgĂ€nzung des mit unseren Sinnen Wahrnehmbaren durch eine oder mehrere Informationsebenen. Möglich wird diese Erweiterung durch entsprechender Software, beispielsweise einem Smartphone, Tablet, eReader, irgend ein Computer mit Kamera oder eine Spielkonsole. Heutzutage omniprĂ€sentes Equipment also. Unsere (manchen scheinbar zu schnöde) RealitĂ€tsebene wird dann mit 3D-Effekten, Hologrammen und sogar aufwendigen Animationen erweitert und sorgt dafĂŒr, dass wir uns in Harry-Potter Romantik oder einer Sciene-Fiction-Welt wĂ€hnen.
Das macht “Augmented Reality” zu einem Erlebnis und generiert den begehrten Wow-Effekt. Kein Wunder, dass diese Technik nicht nur fĂŒr rein informative, praktische Zwecke genutzt wird (Museen, Ausstellungen etc.) sondern nun auch mehr und mehr in Bereichen der Kunst, des Entertainments und auch in der Werbung und im Marketing Anwendung findet.
Immer noch zu wage? Was ist eigentlich “AR”? Hier ein schönes Beispiel der KĂŒnstlerin Helen Papagianni und ihrem interaktiven Popup-Book fĂŒrs Ipad2:
Dank der im wahrsten Sinne des Wortes realitĂ€tssprengenden Möglichkeiten von “Augmented Reality” sind der KreativitĂ€t kaum noch Grenzen gesetzt. Und noch schöner: auch die alten Holzmedien werden damit wieder jung und sexy.
Visitenkarten- und genauso Printanzeigen oder Plakate- können dank “Augmented Reality” viel mehr Infos enthalten. Und zwar in weitaus reizvoller, durchdachter Form als gewohnt.
Mit dem Smartphone-Boom wird auch der Markt fĂŒr mobile AR-Apps immer vielfĂ€ltiger- Augmented Reality ist also portabel und hinzu kommt, dass die ehemals exklusive Technologie immer kostengĂŒnstiger wird. Umd das vermeintliche Luxus-Feature in eine mobile App zu integrieren, ist also schon lĂ€ngst kein Super-Budget mehr nötig.
Gehört “AR” in KĂŒrze also zum guten Ton und dann zum Pflichtprogramm der Medienwelt?
Nicht nur das, mutmassen wir, denn zukĂŒnftig soll die entsprechende Software in noch alltagsgefestigteren Dingen implementiert werden: Brillen, Kontaktlinsen, Headseats und sogar in Autofenstern:
Der Information-Overflow, den viele heutzutage schon bejammern, steht somit noch ganz am Anfang. Wir können und werden wahrscheinlich noch viel mehr Daten in unsere Hirne und unsere Umwelt heineinstopfen. Augmented Reality könnte damit nicht nur selbstverstĂ€ndlich sondern auch gewöhnlich und somit reizlos werden… Heisst das, die eigentliche Goldstunde der AR-Ăra ist genau jetzt?
Wer weiss, im niemals endenden Innovationspool der Medienwelt erwachten schon etliche Trends zum Leben, nur um wenig spĂ€ter klanglos wieder einzuschlummern. Wir zeigen uns jedoch, gerade angesichts eines neuerdings aufgetauchten “AR”- Viral Marketing Videos (“Augmented Reality Cinema”-App, kurz: Smartphone weiss, in welchen StĂ€dten/Stadtvierteln bestimmte Filmszenen gedreht wurden und montiert durch entsprechender App die Filmhandlung auf die RealitĂ€tswiedergabe obendrauf), dem Trend sehr optimistisch zugeneigt.















