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“Augmented Reality” in der Medienbranche- bald gehts nicht mehr ohne

Friday, July 22nd, 2011

Augmented Reality-Cinema

Kein Hype, sondern begrĂŒndeter, stabiler Trend- “Augmented Reality” und “Mixed Reality” begegnen uns immer öfter und in den verschiedensten Formen. Hmm… “Augmented Reality”? Wassn das?

Nun, simpel ausgedrĂŒckt handelt es sich um eine Erweiterung oder ErgĂ€nzung des mit unseren Sinnen Wahrnehmbaren durch eine oder mehrere Informationsebenen. Möglich wird diese Erweiterung durch entsprechender Software, beispielsweise einem Smartphone, Tablet, eReader, irgend ein Computer mit Kamera oder eine Spielkonsole. Heutzutage omniprĂ€sentes Equipment also.  Unsere (manchen scheinbar zu schnöde) RealitĂ€tsebene wird dann mit 3D-Effekten, Hologrammen und sogar aufwendigen Animationen erweitert und sorgt dafĂŒr, dass wir uns in Harry-Potter Romantik oder einer Sciene-Fiction-Welt wĂ€hnen.

Das macht “Augmented Reality” zu einem Erlebnis und generiert den begehrten Wow-Effekt. Kein Wunder, dass diese Technik nicht nur fĂŒr rein informative, praktische Zwecke genutzt wird (Museen, Ausstellungen etc.) sondern nun auch mehr und mehr in Bereichen der Kunst, des Entertainments und auch in der Werbung und im Marketing Anwendung findet.

Immer noch zu wage? Was ist eigentlich “AR”? Hier ein schönes Beispiel der KĂŒnstlerin Helen Papagianni und ihrem interaktiven Popup-Book fĂŒrs Ipad2:

Dank der im wahrsten Sinne des Wortes realitĂ€tssprengenden Möglichkeiten von “Augmented Reality” sind der KreativitĂ€t kaum noch Grenzen gesetzt. Und noch schöner: auch die alten Holzmedien werden damit wieder jung und sexy.

Visitenkarten- und genauso Printanzeigen oder Plakate- können dank “Augmented Reality” viel mehr Infos enthalten. Und zwar in weitaus reizvoller, durchdachter Form als gewohnt.

Mit dem Smartphone-Boom wird auch der Markt fĂŒr mobile AR-Apps immer vielfĂ€ltiger- Augmented Reality ist also portabel und hinzu kommt, dass die ehemals exklusive Technologie immer kostengĂŒnstiger wird. Umd das vermeintliche Luxus-Feature in eine mobile App zu integrieren, ist also schon lĂ€ngst kein Super-Budget mehr nötig.

Gehört “AR” in KĂŒrze also zum guten Ton und dann zum Pflichtprogramm der Medienwelt?

Nicht nur das, mutmassen wir, denn zukĂŒnftig soll die entsprechende Software in noch alltagsgefestigteren Dingen implementiert werden: Brillen, Kontaktlinsen, Headseats und sogar in Autofenstern:

Der Information-Overflow, den viele heutzutage schon bejammern,  steht somit noch ganz am Anfang. Wir können und werden wahrscheinlich noch viel mehr Daten in unsere Hirne und unsere Umwelt heineinstopfen. Augmented Reality könnte damit nicht nur selbstverstĂ€ndlich sondern auch gewöhnlich und somit reizlos werden… Heisst das, die eigentliche Goldstunde der AR-Ära ist genau jetzt?

Wer weiss, im niemals endenden Innovationspool der Medienwelt erwachten schon etliche Trends zum Leben, nur um wenig spĂ€ter klanglos wieder einzuschlummern. Wir zeigen uns jedoch, gerade angesichts eines neuerdings aufgetauchten “AR”- Viral Marketing Videos (“Augmented Reality Cinema”-App, kurz: Smartphone weiss, in welchen StĂ€dten/Stadtvierteln bestimmte Filmszenen gedreht wurden und montiert durch entsprechender App die Filmhandlung auf die RealitĂ€tswiedergabe obendrauf), dem Trend sehr optimistisch zugeneigt.

Frauen und Werbung: Heimchen am Herd, Sexobjekt oder doch souverÀne Businessfrau?

Thursday, June 23rd, 2011

dr-oettker

Es hat sich viel getan im Laufe der vergangenen 50 Jahre. Im Grunde liesse sich beinahe der komplette Emanzipationsprozess der Frau anhand ihrer Darstellung in der Werbung nachzeichnen- doch Halt: Es mag auf den ersten Blick zwar verwundern, aber die Rolle der Frau hat sich weniger in ihrem Inhalt verĂ€ndert als vielmehr in der Anzahl der von der Gesellschaft aufoktruierten Rollenzuteilung. Hatte die Frau vor 50 Jahren sinngemĂ€ss „nur“ die Rolle der Mutter und Hausfrau zu vertreten (evident dargestellt am Beispiel der amĂŒsanten Dr. Oetker Werbung) und damit so gut wie keine Wahlmöglichkeiten ihre eigene Zeiteinteilung betreffend, so eröffnet sich ihr heute eine Vielzahl von Angeboten. Die Frauen stehen vor der ultimativen Multitasking-HĂŒrde: Sie mĂŒssen nicht nur perfekte MĂŒtter und Hausfrauen sein und parallel mĂŒhelos grandios aussehen, sondern sollten im Idealfall auch noch berufliche Erfolge ihr Eigen nennen.

Schön, stilbewusst, gebildet, souverĂ€n und unabhĂ€ngig- diese Seiten der Utopie „Idealfrau“ werden auch auf die weiblichen Werbebilder projeziert: Schöne und erotische Frauen, die den MĂ€nnern in nichts nachstehen, oft sogar „MĂ€nner dominierend“ sind, prĂ€gen die Werbelandschaft der weiblichen Zielgruppenkommunikation. Das zeigt sich sowohl in Print-Anzeigen- Frauen sind oft „oben“, blicken auf MĂ€nner herunter- als auch in der TV-Werbung: Hier werden die MĂ€nner warten gelassen oder ihnen wird gleich die TĂŒr vor der Nase zugeschlagen- was den MĂ€nnern nichts auszumachen scheint- geduldig warten sie auf ihren Schatz.

Die Bilder der Frauen in der Werbung sind heute oft fast schon zu souverĂ€n und bestimmend. Frauen nehmen besagte Diskrepanz zu RealitĂ€t wahr und erleben viele feminine Werbemotive somit als oberflĂ€chlich. Sie wollen keine MĂ€nner, mit denen sie alles machen können- aber sie wollen auch nicht „zurĂŒck an den Herd.“ Werbung fĂŒr und mit Frauen muss sich flexibler geben, keine aufgebauschte Scheinwelt, in der propagiert wird, als wĂ€re alles so einfach, wenn man nur die richtige Mode, den richtigen Lippenstift und das richtige Time-Management zur VerfĂŒgung hat, spricht Frauen im Normalfall nicht an.

Auch die rein sexistischen „Sex sells“ Proklamationen und Werbetaktiken finden wir Frauen einfach nur noch ermĂŒdend. Schön und gut wenn es sich dabei um ReizwĂ€sche, sexy Badenixen oder das wohlduftende, verfĂŒhrerisch neue Parfum handelt. Doch wie oft sputen wir an einem Plakat vorbei und sehen eine junge Frau in lasziver Pose. Erst nach Sekunden- denn wir mĂŒssen stets eilig weiter- fragt man sich: FĂŒr was wurde da eben eigentlich geworben? Wir wissen es nicht. Eine Widerbegegnung mit dem Plakat hilft oft nicht zum ergĂ€nzenden Wissen weiter- „Kauf mich“ Die Frau? Den Sex mit ihr? Ah halt oder vielleicht doch den, nach ĂŒbertrieben langem Betrachten, nein fast schon Inspizieren des Plakates entdeckten, winzig kleinen Rasierer im VerhĂ€ltnis 1:200 am unteren Bildrand! Achso.

Bei einer anderen Werbung strecken sich uns sechs mit kurzen Röcken bekleidete Popos von sich bĂŒckenden Frauen entgegen. Körperhaltung: merkwĂŒrdig verrenkt, AusrĂŒstung: feine Netzstrumpfhosen die kurz unter den Minirock gehen. Man guckt den Frauen also sozusagen konstruiert „zufĂ€llig“ unter den Rock. Unter den fotografierten halben Frauen- Oberkörper sieht man nicht, die Frauen stehen ja schliesslich gebĂŒckt- in grosser Schrift irgendwelche Preisklassen. FĂŒr was geworben wird? Na klar, fĂŒr die gĂŒnstigsten LinienflĂŒge der Welt! Denn nach lĂ€ngerem Studieren der Werbung kann man zu dem Schluss kommen, dass die halben Frauen Stewardessen darstellen könnten, die sich aufreizend inklusive Hexenschuss nach Lebensmittel in ihrem WĂ€gelchen bĂŒcken.

Genau deshalb ist Frauenwerbung- mit Frauen, fĂŒr Frauen, ĂŒber Frauen so ein heikles Thema. Sie muss sich stĂ€ndig wandeln- im Einklang mit den sich wandelnden RollenverstĂ€ndnissen und BedĂŒrfnissen der Frau. Gleichzeitig muss sie inspirieren, Produktorientierung und Verkaufsstrategien klug platzieren und Kauflust schĂŒren. Frauen bevorzugen dabei jedoch die ernsthafte und vor allem ehrliche Auseinandersetzung und Widerspiegelung ihres Alltags, den die Werbewelt so oft als Grundlage fĂŒr Produktanpreisungen bezieht, gegenĂŒber einer harmonischen und utopischen Welt; von Vorteil wĂ€re es somit, wenn die durch Werbung provozierten  Anregungen und sowohl rein visuelle als auch audiovisuelle Werbemittel der RealitĂ€t standhalten wĂŒrden.


Die Schönheit der KreativitÀt

Tuesday, June 21st, 2011

creativity

Ideen haben viele -
den Mut und die Konsequenz, sie erfolgreich umzusetzen, nur wenige.
Armut kommt von arm an Mut.

KreativitĂ€t und Ideenfindung- das A und O jeder Werbeagentur, das Salz in der Suppe, der Brilliant an den HĂ€nden, das Schloss an der ErfolgstĂŒr… ihr versteht was wir meinen. Und wie dieses Video, auf das wir in den Unweiten des World Wide Web gestossen sind schon proklamiert: “Creativity is a bitch… But it’s fucking addictive.”

Schöne visuell aufbereitete LiebeserklÀrungen an die KreativitÀt- Enjoy!

29 WAYS TO STAY CREATIVE from TO-FU on Vimeo.

Agent Provocateur- Schöne UnterwĂ€che macht jede Frau zur sinnlichen VerfĂŒhrerin

Wednesday, June 8th, 2011

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Ganz angetan zeigt sich das ecencia- Team von der neuen Kampagne des britischen Dessous-Labels Agent Provocateur, das uns zeigt, was es außer sexy WĂ€sche schneidern am besten kann- Provozieren mit Niveau! Der GrĂŒnder der Marke ist Joseph Corre und als Sohn von Vivienne Westwood, der Erfinderin der Protestmode, wurde ihm die Ausgefallenheit und Rebellion wohl schon in die Wiege gelegt. SinngemĂ€ĂŸ könnte man den Namen des britischen Lingerie-Labels mit „Lockspitzel“ ins Deutsche ĂŒbersetzen- jemand, der jemand anderen zu verbotenen, verruchten Handlungen ĂŒberreden soll. Meist geschieht dies im Geheimen. Von geheim kann bei der neuesten Kampagne des Kult-Dessous-Schneiders nicht die Rede sein- die WĂ€sche lĂ€sst nicht allzu viel Raum fĂŒr eigene, geheime Fantasiekreationen… Nach Topmodel Kate Moss, Burlesque Queen Dita von Teese und SĂ€ngerin Kylie Minogue wird das Label derzeit von der französischen Schauspielerin/SĂ€ngerin Josephine de la Baume prĂ€sentiert.

Nach der Josephine-Kampagne kommt jetzt fĂŒr den FrĂŒhling/Sommer 2011 kommt der neue visuelle Zungenschnalzer genau so provokant und frivol daher wie die letzten Kollektionen: Das WĂ€sche-Label schickt seine Models in einen Photoautomaten- natĂŒrlich in scharfen Dessous! Die „Photo Booth“-Serie besteht aus fĂŒnf Minifilmen, die allesamt eine kleine Geschichte erzĂ€hlen. Die Models posen verfĂŒhrerisch, naughty und dennoch spielerisch und inspiriert vom 60ies Pin Up-Look.

Agent Provocateur geht andere Wege, bleibt aber immer Ă€sthetisch und extravagant. Die sexy Power Frauen ĂŒbernehmen im Video auf knisternde Art und Weise die Macht. Fast wie im wirklichen Leben- Dessous sind eben genau der richtige Auftakt zum sinnlichen Spiel um Obsessionen und Leidenschaft. Ecencia liebt den unangestrengten und frischen Effekt der Kampagne. Sie ist glamourös aber in einer einfallsreichen und realistischen Form. Reinschauen lohnt sich!

(PS: FĂŒr diejenigen, die nun auch am liebsten in den nĂ€chsten Agent Provocateur Laden flitzen und sich sexy in Szene schmeißen wollen- in ZĂŒrich findet sich ein Agent Provocateur Retailstore in der BĂ€rengasse 10 ;))

Agent Provocateur – Photobooth .


GUESS Store Opening Marktgasse ZĂŒrich- The Video

Tuesday, May 3rd, 2011

screenshot

ecencia prĂ€sentiert das Video der Eröffnung des GUESS Flagship Stores in der Marktgasse ZĂŒrich, welche am 16. MĂ€rz 2011 statt fand.

Das Video ist an den Look der mittlerweile legendĂ€ren GUESS Commercials angelegt- retro, schwarz-weiss, flimmrig, schnelle Schnitte und ein overall Rock’n'Roll Feeling- mal ein Opening Video der etwas anderen Art.

Die Eröffnung des Stores stand ganz im Zeichen der Spring-Summer Kampagne und bestach durch zahlreiche namenhafte GĂ€ste der ZĂŒrcher Mode- und Unterhaltungsbranche.

Enjoy!

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